Die Haarpigmentierung eignet sich für eine ganz Reihe von Haarproblemen. Bei diffusem Haarausfall kann die Haardichte optisch erhöht werden. Sollte jemand unter lichtem Haar leiden, können Geheimratsecken oder kahle Areale wieder aufgefüllt werden. Durch die Pigmentierung werden Narben fast zum Verschwinden gebracht. Bei einer Kurzhaarfrisur lässt sich eine Tonsur ganz einfach kaschieren. Grundsätzlich kann die Haarpigmentierung immer dann erfolgen, wenn die Kopfhaut durch den Haarverlust sichtbar wird.
Manchmal reicht das Eigenhaar nicht mehr für eine Haartransplantation aus, dann kann diese Behandlung eine mögliche Lösung sein. Man muss auch nicht mehrere Monate auf eine Veränderung warten, wie dies bei der Haarverpflanzung der Fall ist. Viele haben auch Angst vor einem operativen Eingriff und ziehen deshalb die Haarpigmentierung vor. Häufig erfolgt auch im Anschluss an eine Haartransplantation eine Haarpigmentierung für ein noch natürlicheres Resultat.
Auf Wunsch können auch spezielle Kurzzeitpigmente zum Einsatz kommen, die eine Haltbarkeit von maximal 12 Monaten haben. Damit lässt sich unter Umständen die Wartezeit bis zu einer Haartransplantation überbrücken. Manche Krebspatienten entscheiden sich auch während einer Chemotherapie für diese Möglichkeit, bis die eigenen Haare wieder nachgewachsen sind.